Wie kann man die Gegenwart finden und an die Zukunft glauben?
Im Februar 2022 teilte sich das Leben der Ukrainer in davor und danach. In ihrer interdisziplinären Kunst setzt sich Oleksandra Kulikovska aktiv mit den Themen Angst, psychische Störungen, Tod, Krieg und Gewalt auseinander. Die 2002 in Odessa geborene Künstlerin musste wegen des Krieges nach Dresden emigrieren. Oleksandra studierte Psychologie in der Ukraine und beginnt dieses Jahr ein Studium der Bildenden Kunst an der HfBK Dresden. Ihre Collagearbeiten wurden bereits in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Großbritannien, Italien, den USA, Hongkong, Kanada, Slowenien und der Ukraine veröffentlicht.
Das Hauptziel der Künstlerin ist es, durch ihre Arbeiten die richtigen Fragen zu stellen und den Menschen zu helfen, die Realität zu sehen und zu glauben, dass sie geändert werden kann. Als Ergebnis ihrer Gedankenreflexion schuf sie im März und April 2022 eine Reihe von Kunstwerken in Collagetechnik. In dieser Bildserie verbindet Sie die Vergangenheit - alte schwarz-weißen Collagen auf Papier und die Zukunft - farbige Digitalelemente als Oberschicht. So entsteht die Gegenwart vor den Augen des Betrachters.
Die Ausstellung mündet am 14. Oktober, 18 Uhr in einer Finissage.
Offene Galerie
Auf Nachfrage
KUBI GALERIE im F1 Technologiezentrum Freital